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AfroBerlin 2006
2006-04-02 > 2006-04-29

festival

Berlin
Allemagne
site : http://www.werktatt-der-kulturen.de

 

du 2 au 8 avril puis du 22 au 29 avril

Programm April 2006
Kurzübersicht April 2006

So 02.04. 16.00 Galerie AFROBERLIN: Our Land.Our Life.Our Future (bis 25.4.) Vernissage
So 02.04. 16.00 R AFROBERLIN: Vier Künstlerinnen über Afrika (bis 30.4.) Vernissage
DI 04.04. 19.00 S1 AFROBERLIN: Integrationspolitik... für AfrikanerInnen? Forum
Mi 05.04. 18.30 Club AFROBERLIN: Faat Kiné Film
Mi 05.04. 21.00 Club AFROBERLIN: Madame Brouette Film
Do 06.04. 19.00 S1 AFROBERLIN: Jones Evans - Ich bin ein Black Berliner Lesung
Fr 07.04. 20.00 Saal AFROBERLIN: Afroberlin New Generation Konzert
Fr 07.04. 20.00 Club Una Festa Sui Prati Tarantellanacht
Sa 08.04. 18.00 S1 AFROBERLIN: Bando und der goldene Fußball Film
Sa 08.04. 20.00 Saal AFROBERLIN: Nacht der Klänge Konzert
Sa 22.04. 20.00 Saal Pandit Kamalesh Maitra - In Memoriam Konzert
Do 27.04. 19.00 Fotogal. NORDKultur: Island.Einwegland (bis 28.5.) Vernissage
Do 27.04. 20.30 Club NORDKultur: In Memoriam - von Ómar Ragnarsson Film
Fr 28.04. 18.00 Club NordKultur: World of Solitude - von Páll Steingrímsson Film
Sa 29.04. 18.00 S1 NORDKultur: Multikulturalität - Die neuen Schweden Forum
Sa 29.04. 20.00 Saal NORDKultur: Klakki Konzert

AfroBerlin 2006 vom 2.-8.4.
Afro-Berlin 2006 präsentiert in vielen unterschiedlichen Facetten die kulturellen und politischen Aktivitäten der afrikanischen Communities in Berlin: Bildende Kunst, Musik von etablierten Stars der Berliner Afromusikszene ebenso wie von viel versprechenden Newcomern, Literatur und politisches Forum werden ergänzt durch Rückgriffe auf Afrika selbst in Film und Fotografie.
Afro-Berlin 2006 wird kuratiert von Francois Tendeng und steht unter der Schirmherrschaft von Pastor Pierre Botembe.
Die Werkstatt der Kulturen realisiert das Programm in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Afrikarat und dem Migrationsrat Berlin/Brandenburg.

Ausstellung/Eröffnung
Sonntag 2.-30.4. di-so 12-19 Uhr Fotogalerie
Vier Künstlerinnen über Afrika
Malerei von Sonja Kandels, MFA Kera, Michelle Nze, Manuela Sambo
Sonja Kandels ist in Afrika aufgewachsen. In Berlin als erfolgreiche Jazz-Sängerin bekannt, präsentiert sie sich nun als Malerin. Sie studierte Kunst und Kunstpädagogik an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. Zuletzt stellte sie ihre Arbeiten in einer Gruppenausstellung der Galerie Peter Herrmann beim Afrika-Festival 2005 in Potsdam aus.
MFA Kera, geboren in Madagaskar, wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Neben ihrem anstrengenden Musik-Show-Business als Sängerin in Amerika und Deutschland fand sie durch die Malerei die innere Balance. In Paris und in Los Angeles entwarf sie Stoffe für große Modedesigner.
Michelle Nze, geboren in Gabun, lebt und arbeitet seit 2001 in Berlin. Bereits mit ihrer ersten Kunstausstellung auf der EXPO 2000 in Hannover machte sie auf sich aufmerksam. Sie wurde dafür mit dem Nelson Mandela Preis ausgezeichnet. Ihre Bildzyklen aus Geburt, Leben und Tod lassen die Wurzeln der Künstlerin erahnen, ohne dass diese Oberhand gewinnen.
Manuela Sambo, geboren in Angola, zog 1984 in die ehemalige DDR. Seitdem widmet sie sich intensiv der Malerei. Ihre Gemälde, die im Allgemeinen weibliche Figuren mit abstrakten, maskenähnlichen Gesichtern abbilden, sind von ihren persönlichen Erfahrungen und Aspekten des Neoexpressionismus geprägt.

Vernissage
Sonntag 2.4. 16 Uhr
Musik: Sonja Kandels - Gesang | MFA Kera - Gesang | Mark Reinke - Klavier| Samba Sock - Percussion
Laudatio: Dr. Gabriele Saure/Arte Global

Ausstellung
Sonntag 2.-25.4. di-so 12-19 Uhr Fotogalerie
Our Land … Our Life … Our Future
Wanderausstellung über ländliche Armut und Landrechte in Südafrika
Die gegenwärtige ungleiche Verteilung von Macht und Privilegien in Südafrika hat sich durch die historische Enteignung der Mehrheit der Bevölkerung herausgebildet, welche diese von der rechtmäßigen Nutzung der Ressourcen des Landes ausschloss.
Vor diesem Hintergrund stellt die Ausstellung in fünf thematischen Einheiten das Leben auf dem Land im heutigen Südafrika dar. Die Anliegen, Enttäuschungen und Zukunftshoffnungen der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten werden anhand der Themen Leben in Würde, Arbeit und Leben von Frauen, Nachwirkungen der Apartheid, heutige Ungleichheit und Aufwachsen auf dem Lande aufgezeigt.
Seit ihrer Eröffnung in Kapstadt lief die Ausstellung in zwölf weiteren Städten Südafrikas. In Europa wurde die Ausstellung erstmals 2005 in den Niederlanden gezeigt. Die Werkstatt der Kulturen ist der erste Ausstellungsort innerhalb einer Deutschlandtour.

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Vernissage
Sonntag 2.4. 16 Uhr
Es spricht Jörg Schulz/Rosa-Luxemburg-Stiftung

Forum
Dienstag 4.4. 19 Uhr Seminarraum 1
Integrationspolitik in Berlin - auch für AfrikanerInnen?
Diskussion mit Günther Piening/Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration | Jonas Endrias/Landesbeirat für Integration und Migration | Marie Gisèle Borgol/Afrikanische Fraueninitiative | Ekpenyong Ani (angefragt) / ADEFRA e.V.
Einführung: Francois Tendeng
Moderation: Moctar Kamara/Afrikarat Berlin

Eintritt frei

Film
Mittwoch 5.4. 18.30 Uhr Club
Faat Kiné
Komödie/Drama Senegal 2001 |120 min. | OmU | FSK: ab 6
Regie: Ousmane Sembene
Einführung: Odette Kuma Ndumbe
Eine 40-jährige Frau weigert sich als uneheliche Mutter stigmatisiert zu werden und erlangt Erfolg in einem von Männern dominierten Terrain.
Eintritt frei

Film
Mittwoch 5.4. 21 Uhr Club
Madame Brouette
Kanada/Senegal/Frankreich 2002 | 104 min. | OmeU
Regie: Moussa Sene Absa
Eine starke, allein mit ihrer Tochter in Dakar lebende Frau wird verdächtigt, ihren Liebhaber, einen Polizisten, ermordet zu haben.
Eintritt frei

Lesung
Donnerstag 6.4. 19 Uhr Seminarraum 1
Jones Evans
Ich bin ein Black Berliner
Der in Berlin lebende Autor Jones Kwesi Evans liest aus seinem neuen Buch"Ich bin ein Black Berliner. Die ungewöhnliche Lebensgeschichte eines Afrikaners in Deutschland", das im Juni 2006 im Herder-Verlag erscheinen wird.
Eintritt € 5,-/3,-/3,-

Film
Samstag 8.4. 18 Uhr Seminarraum1
Bando und der goldene Fußball
Frankreich/Guinea 1993 | 90 min. | FSK: ab 6
Regie: Cheik Doukouré
Ein achtjähriger Junge ist begeisterter Fußballer. Eines Tages erhält er einen goldenen Fußball. Wird er es schaffen, Profifußballer in Europa zu werden?
Eintritt frei


Konzert
Freitag 7.4. 20 Uhr Saal
Afroberlin New Generation
Congo Crew & Davemann
Congo Crew ist ein vielversprechendes Projekt junger Musiker, teilweise aufgewachsen im Kongo und in Angola und nun in Berlin zu Hause. Sie halten an ihrer Kultur und Sprache fest und verbinden die unterschiedlichsten Einflüsse aus Worldmusic, Hiphop, Soul, Ragga und RnB.
Aufgewachsen in Deutschland und Nigeria, war Davemann von Kindheit an einer Vielzahl von musikalischen Einflüssen ausgesetzt. Frei nach dem afrikanischen Lebensmotto"Do as you feel! "kennt der 22-Jährige keine Berührungsängste und verbindet mit spielerischer Leichtigkeit Reggae und Dancehall mit modernen Clubsounds und afrikanischen Einflüssen zu einer höchst eigenständigen Mischung. Unterstützt vom Berliner Produzententeam"moto rotation "gelingt dem begabten Songwriter dabei das Kunststück, sowohl songorientiert als auch dancefloor-kompatibel zu arbeiten.
Eintritt € 10,-/7,-/3,-


Konzert
Samstag 8.4. 20 Uhr Saal
Nacht der Klänge
Patrick Bayogar & Virginia Mukwesha
Patrick Bayogar, geboren in Liberia, lebt seit 2001 mit seiner Familie in Berlin. Als begeisterter Akkordeonspieler, Sänger, Perkussionist und Tänzer bestreitet er in unterschiedlichen Besetzungen unzählige Konzerte im In- und Ausland.
Virginia Mukwesha war wahrscheinlich einer der ersten Menschen, die schon im Mutterleib Mbira-Musik gehört hat. Denn ihre Mutter, Stella Rambiasai Chiweshe, die als erste Mbira Spielerin gilt, spielte praktisch Tag und Nacht.
Mbiramusik wird seit Menschengedenken in Zimbabwe zur Herbeirufung toter Ahnen benutzt um mit ihren Nachfahren zu sprechen. Die Mbira ist das Musikinstrument Zentral-Afrikas und besteht aus klingenden Metalllamellen.
Mukwesha arbeitet sowohl als traditionelle Maridzambira wie auch als Popmusikerin mit dem heißen Tanzmusikstil namens Jiti. Aber die Musik von"Nzira "ist cool, warm und ruhig."Nzira "heißt"Offene Wege "und ist Mukweshas langerwartetes Debut als Mbira-Sängerin und Komponistin.
Von der europaweit anerkannten Songwriterin Mukwesha werden jahrtausendalte Stücke der Mbiramusik mit Poprhythmen verzahnt.
Eintritt € 12,-/10,-/3,-
www.shavamusic.com


Tarantellanacht
Freitag 7.4. 20 Uhr Club
DJ Don Francisc'präsentiert:
Una festa sui prati
Frühlingserwachen im Zeichen der Rhythmen und Klänge der süditalienischen Tarantella | Eine Nacht der Tarantella Sound-Systems mit Tanzeinführung und Pastabuffet | Licht - Saba Laudanna
Adriano Celentano hat zwar mit Tarantella nichts zu tun, aber der Titel seines Schlagers reicht aus, um die Werkstatt der Kulturen in eine Tarantella-Festwiese zu verwandeln.
Wir tun einfach so, als hätten wir die kalten Tage in Berlin schon hinter uns und begeben uns an die warmen Orte der heißen Patronatsfeste, Pilgerfahrten und Tarantella-Raves im sommerlichen Süditalien.
DJ Don Francisc'mit seiner gewohnten und weiterentwickelten Mischung aus traditionellen Rhythmen, elektronischen Klängen und zahlreichen Überraschungsgästen aus der italienischen Community in Berlin wird das Publikum bis in die Morgenstunden in Trancezustände versetzen.
Eintritt € 5,-/3,-/3.-
www.tarantola.de

Konzert
Samstag 22.4. 20 Uhr Saal
Pandit Kamalesh Maitra
In Memoriam
Vor genau einem Jahr, am 22. April 2005 verstarb der Multi-Instrumentalist
Kamalesh Maitra, der Doyen der indischen Musik in Deutschland. Zu seinem Gedenken haben langjährige Wegbegleiter und Freunde ein Konzert gestaltet und laden Sie herzlich dazu ein.
Kamalesh Maitra, Schüler von Ustad Ali Akbar Khan, war 25 Jahre lang, erst als Meistertrommler, dann als Komponist und Musikdirektor mit dem international renommierten Tänzer und Choreograph Uday Shankar in aller Welt unterwegs und spielte mit Ravi Shankar, George Harrison und anderen.
1976 kam er nach Berlin und eroberte mit seinem ersten Konzert die Berliner im Sturm. Hier öffnete er sich vielen anderen Musiktraditionen: er begleitete Joachim Ernst Berendt und spielte u.a. mit Zubin Mehta, Giora Feidman, Charlie Mariano und Trilok Gurtu.
1980 gründete er sein Ragatala Ensemble, das er mit seiner Sarod fast 25 Jahre leitete und mit dem er seine zeitgenössischen Kompositionen in ganz Europa und in Indien aufführte. Der Traum von der symphonischen Umsetzung seiner Werke wurde 2003 mit der Uraufführung
seiner „Raag Symphonia"während der Asien Pazifik Wochen in Berlin realisiert.


Mitwirkende Musiker:
Werner Durand | Friedemann Graef | Sebastian Hilken | Martin Lillich | Michael Merkelbach | Connie & Reggie Moore | Ulli Moritz | Alpana Arzu Murshida | Ragatala Ensemble: Mila Morgenstern, Norbert Klippstein, Laura Patchen | Gernot Reetz | Wu Wei
Eintritt frei

NORDkultur 21.4.-7.5.2006
Im Rahmen des bisher umfassendsten nordischen Kulturprogramms in Deutschland setzt die Werkstatt der Kulturen aus aktuellem Anlass einen Island-Schwerpunkt: Kürzlich trafen sich über 5.000 Isländer zu einem Rockkonzert in Reykjavik, um den Dammbau am Kárahnjúkar zu stoppen.
Im Osten Islands entsteht ein Staudamm von der Höhe eines Wolkenkratzers. Voraussichtlich soll ab September das Hjalladalur-Tal in einen riesigen See verwandelt und eine der letzten Wildnisse Europas unwiderruflich zerstört werden. Bedeutende isländische Fotografen und Filmemacher haben die Schönheit dieser Gegend festgehalten.
Eingeladen ist die Musikgruppe Klakki mit der in Dänemark lebenden Isländerin Nina Björk Eliasson.

Ausstellung
27.4.-28.5. di-so 12-19 Uhr Fotogalerie
Island.Einwegland
Fotografien von Fridjófur Helgason, Jóhann Ísberg, Gudmundur Páll Ólafsson und Ragnar Axelsson
Europas größter Staudamm, der Kárahnjúkardamm, wird im nordöstlichen Teil von Islands Hochland gebaut. Der Stausee überflutet u.a. das 20 km lange Tal Hjalladalur. Die Ausstellung zeigt Fotos dieses geologisch und ökologisch einmaligen Tales in seiner Sanftheit und wilden Schönheit. Es hätte das Herz eines Nationalparks werden können.
Zwei große Gletscherflüsse, etwa 70 Wasserfälle, viele Seen und kleine Bäche werden verschwinden. Das Megaprojekt wird Weidegründe der letzten wildlebenden Rentierherde Islands und Brutstätten der seltenen Kurzschnabelgänse vernichten oder schwer schädigen. Ein Umweltgutachten beschreibt dieses Gebiet als einmalig für Island und die ganze Welt.
Dieses Land wird geopfert, um preiswerten Strom für eine Aluminiumschmelze herzustellen. Der Kárahnjúkardamm ist in Island sehr umstritten und steht auf der schwarzen Liste der Staudämme des World Wide Fund for Nature (WWF).
Umweltaktivisten sehen dieses Land als Einweggeschenk der isländischen Bevölkerung an die ausländische Aluminiumindustrie.
Fridjófur Helgason, geb. 1953, hat in den letzen 30 Jahren als Fotograf und Kameramann bei den wichtigsten Medien in Island gearbeitet. Fridjófur hat vier Fotobücher herausgegeben.
Jóhann Ísberg, geb. 1959, hat in den letzten 10 Jahren als Fotograf gearbeitet zwei Naturfotobände über Island veröffentlicht.
Ragnar Axelsson, geb. 1958, ist Fotograf bei der größten Tageszeitung Islands. Ragnar ist einer der besten und bekanntesten Fotografen des Landes. Er hat zwei Fotobände herausgegeben.
Gudmundur Páll Ólafsson, geb. 1941, ist Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Naturfotograf. Im Jahr 2000 erhielt er den Isländischen Bücherpreis für ein Buch über Islands Hochland. Gudmundur Páll hat viele Bücher über Islands Natur geschrieben und wurde für seine Arbeiten mit dem Falkenorden Islands ausgezeichnet.

Vernissage
Donnerstag 27.4. 19 Uhr Fotogalerie
Musik: Das Duo Ilves spielt alte und moderne skandinavische Musik mit Kantele, Flöte, Akkordeon und Gesang.

Film
Donnerstag 27.4. 20.30 Club
In Memoriam?
von Ómar Ragnarsson
Island, 2003 | 52 min. | in englischer Sprache
"In Memoriam? "ist eine Dokumentation über Islands größten Gletscher Vatnajökull. Er zeigt die auf der Welt einmaligen Naturphänomene, die Interaktion zwischen Vulkan und Gletscher."In Memoriam? "ist auch eine Dokumentation über die Zerstörungen durch das riesige Staudammprojekt am Kárahnjúkar. Der Film wurde auf dem Living Europe Filmfestival 2003 in Schweden und auf dem Cannes Filmfestival 2004 ausgezeichnet.
Ómar Ragnarsson, geb, 1940, ist TV-Journalist und hat hunderte Dokumentationen über Islands Menschen und Natur gedreht. Er wurde unter anderem mit dem Falkenorden ausgezeichnet.
Eintritt frei

Film
Freitag 28.4. 18 Uhr Club
World of Solitude
von Páll Steingrímsson
Island, 2004 | 52 min. | in englischer Sprache
Eine Umwelttragödie größeren Ausmaßes entwickelt sich in Island. In der Nähe von Europas größtem Gletscher wird eines der letzten Wildnisgebiete durch Staudammprojekte massiv bedroht. Umweltschützer argumentieren, dass das Hochland Ostislands einen bedeutsamen Teil des Weltnaturerbes repräsentiert und zum Welt-Einöde-Nationalpark ernannt werden sollte. Sind die irreversiblen Schäden durch das Staudammprojekt mit solch einer Vision in Einklang zu bringen?
Der Film"World of Solitude: Iceland be dammed "erzählt die Geschichte dieser Konfrontation und lädt ein, seine eigene Position zu bestimmen.
Páll Steingrímsson, geb. 1930, hat sich schon früh auf Naturfilme spezialisiert. Sein Film"World of Solitude "erhielt auf dem European Environment Festival 2005 in Bulgarien den Grand Prix. Páll wurde ebenfalls mit dem Falkenorden Islands ausgezeichnet.
Eintritt frei

Forum
Samstag 29.4. 18 Uhr Seminarraum 1
Multikulturalität
Die neuen Schweden
Eintritt frei


Konzert
Samstag 29.4. 20 Uhr Saal
Klakki
Nina Björk Eliasson - Gesang und Harmonium | Hasse Poulsen - Gitarre | Lars Juul - Schlagzeug | Henrik Simonsen - Kontrabass
Das erste Album"Sortner du sky "der in Dänemark lebenden isländischen Folk-Sängerin Nina Björk Eliasson und der Gruppe Klakki mit Vertonungen alter und zeitgenössischer isländischer Lyrik war 1995 für Kenner der nordischen Musiklandschaft eine musikalische Entdeckung. Zwischen leiser Poesie und heftiger Leidenschaft künden die bisweilen nordisch kühl vertonten Texte von den mystischen landschaftlichen Schönheiten und dem Glauben an die Zauberwesen der Insel, aber auch von der bitteren Armut, unter der die Isländer in der Zeit der dänischen Herrschaft gelitten haben.
Mittlerweile scheint mit der neuen, dritten CD"Lemon River "aus dem Geheimtipp ein erfolgreicher Weltmusik-Act zu werden. Immerhin gelangte das Album auf Anhieb in die World-Music-Charts. Die Mitglieder des Quartettes Klakki, Gitarrist Hasse Poulsen, Bassist Henrik Simonsen und Drummer Lars Juul, tummeln sich allesamt munter in der europäischen Jazzspitze, etwa in den Bands von Markus Stockhausen, Louis Sclavis und Cecilie Nordby.
Eintritt € 12,-/10,-/3,-
www.nordpool-musik.de

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